December 06, 2010

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November 05, 2010

The game is afoot!

Gerade eben hat mir meine Kollegin eröffnet ob ich denn schon wüsste, dass nächstes Frühjahr in Salzburg Dreharbeiten zu Sherlock Holmes II stattfinden würden.

WHAT? *faint*

Dazu muss man sagen, dass meine diesjährige Halloween-Party ganz im Zeichen des brillanten Detektivs stand. Und im Verlag wissen meine Kolleginnen, dass ich Holmes-Fan bin. Bei Robert Downey Jr (oder auch Benedict Cumberbatch, der den Dedektiv in einer aktuellen modernen Version für die BBC verkörpert) ja kein Wunder ...

Hier der Link zur Meldung auf salzburg.com

Ich bin schon gespannt wie ein Regenschirm und hoffe dass es bald entsprechende Neuigkeiten gibt.

September 20, 2010

Dreckschratzen die II.

Die Woche hat eigentlich ausnehmend angenehm angefangen... wenn man davon absieht, dass mir irgend eins der Kinder aus der Siedlung die Lichtanlage von meinem Fahrrad geklaut hat. Vielleicht mögen manche behaupten, wie ich denn so voreingenommen sein kann, und auf die Kinder komme?

Nun, Sherlock würde es wohl so formulieren: Wenn jemand nur die Lampe samt Halterung klaut, die man ohne Werkzeug abmontieren kann, daneben der Fahrradcomputer befestigt ist, für den man eine Zange oder zumindestens ein Messer brauchen würde um ihn zu entfernen, dann zeugt das nicht gerade von hoher krimineller Energie (was sich im Laufe des Lebens dieses kleinen Drecksspacken durchaus noch ändern könnte - Anm. der Red.), denn ein Profidieb hätte a) Werkzeug dabei gehabt, b) den Fahrradcomputer gleich mit abmontiert und c) warscheinlich das Fahrrad komplett eingepackt. Ergo: ein Kind hats geklaut.

Fängt ja meistens so an - zuerst sinds Kleinteile, die man irgendwo "findet", später wird dann im Laden geklaut wenn man was haben will und wenn die lieben Kleinen (hüstel) dann im Teenageralter sind, dann ist der Grundstock für eine hübsche kriminelle Karriere längst gelegt. Und Schuld sind, wie könnte es anders sein, die Eltern, die es nicht gebacken kriegen ihrem Nachwuchs den Unterschied zwischen "mein" und "dein" beizubringen.

June 24, 2010

Filme malen

Ist der Titel eines neuen Buches, welches vorgestern in Wien präsentiert wurde und für dessen grafische Gestaltung ich verantwortlich zeichnete.



Wien nach 1945: Bunte Filmplakate durchbrechen die graue Umgebung der von Schutt und Ruinen gezeichneten Stadt. An den Bretterzäunen der eingeplankten Baustellen, an den Fassaden der in Eile wiedereröffneten Kinos, an immer mehr Orten sind jene großformatigen Ankündigungen zu sehen, die ersehnte Abwechslung im für Viele schwierigen Alltag verheißen.

Die Plakate stammen nicht selten aus dem Atelier von Eduard Paryzek, einem der produktivsten Filmplakatmaler der Nachkriegszeit. Als Vertreter eines heute ausgestorbenen Berufsstandes gehörten seine charakteristischen Pinselstriche bis Anfang der 1970er-Jahre zu den eindrucksvollsten Eyecatchern in der Stadt. Sie begleiteten Aufstieg und Niedergang der Wiener Kinolandschaft und sind nicht zuletzt beredtes Zeugnis der sich ausbreitenden Populärkultur US-amerikanischen Zuschnitts.

Filme malen. Der Wiener Plakatmaler Eduard Paryzek.
21 x 24 cm, 176 Seiten, durchgehend farbig bebildert.
Erschienen im Verlag Anton Pustet, Salzburg. EUR 24,00.

Dazwischen habe ich natürlich auch noch einige andere Bücher gestaltet und gesetzt und zwar den neuen Wanderatlas Salzburg – Berchtesgaden von Clemens M. Hutter, Verewigt in Salzburg, ebenfalls von Clemens M. Hutter, Das Straßentheater kommt! von Sandra Marchart über das Salzburger Straßentheater (Präsentation am 23. Juli 2010 in der Stiegl Brauwelt in Salzburg sowie Wilfried Haslauer: Rede und Antwort, welches am 8. Juli im Theater in der Druckerei präsentiert wird.