October 25, 2016

Urlaubswebereien

So, hier nun wie im letzten Post versprochen eine kleine Bildgeschichte des Urlaubswebkurses mit Marled:

Unsere Tischwebstühle. 4 Schäfte zum manuellen Ausheben.
Beziehen kann man diese Webstühle von Meta unter
http://www.weavingloomsmeta.be/home/index.php
Die Webstühle umdrehen, die integrierten Schärzapfen umklappen
und mit dem Schären der Kette beginnen.
Nicht auf das Fadenkreuz vergessen ...
... und nach jeweils fünf Gängen die einzelnen Gänge mit andersfarbigem
Garn abteilen. So behält man den Überblick über die Anzahl der Kettfäden.
Beim Bäumen jeweils so viele Kettfäden in ein Fach des Reedekammes
einlegen, wie man später pro cm in das Webblatt sticht.
Das gesicherte Fadenkreuz auf den Kreuzlatten.
Links die Kreuzlatten mit dem Fadenkreuz. Deutlich ist die
Reihenfolge der Kettfäden zu sehen. Rechts die vier Schäfte in die
nach vorgegebener Webpatrone in die Litzen eingestochen wird. 
Das Ganze von der Vorderseite aus gesehen. Die noch unbenutzten
Texsolv-Litzen sind rechts oben, die bereits gestochenen links unten.
Das Webblatt (50/10), also 50 Schlitze auf 10 cm.
Links sind schon die ersten Kettfäden gespannt
und an den vorderen Peitschenstock gebunden.
Angewebt! Fischgratköper. Und ganz ohne Einzugsfehler!
Wechsel zu Diamantköper. Macht Spaß!

October 19, 2016

Urlaubserinnerungen

Jetzt bin ich wieder die erste Woche nach meinem Urlaub im Verlag. Eine Woche davon verbrachte ich auf einer Webreise in Island. Die Eindrücke die ich auf der Insel sammelte, habe ich immer noch nicht ganz sacken lassen können. Die unglaubliche Landschaft, die vielen Schafe und Pferde, dazu große Ansammlungen von Singschwänen und Graugänsen auf dem Weg in den Süden. Wir haben auf unserer Reise interessante Menschen kennengelernt, Kunsthandwerk bewundert und die raue Natur gespürt. Das Wetter war durchwachsen, nicht immer sonnig, die Wolken haben dafür für fantastische Lichtstimmungen gesorgt.

Zusätzlich zum Sightseeing gab es für die Reiseteilnehmer einen Einführungskurs in das Weben mit vier Schäften von unserer Reiseleiterin Marled Mader von Archäotechnik - textile Fläche.

Die ersten drei Tage verbrachten wir in Selfoss mit Ausflügen entlang der Südküste bis nach Vík und ins Landesinnere unter anderem zum berühmten Gulfoss. Auch den Skógafoss bekamen wir zu Gesicht, wenngleich nur bei trübem Wetter und schon spät am Abend. Danach ging es in die Nähe von Borgarnes. Hier gab es unter anderem eine Tour in den Thingelvir-Nationalpark sowie Ausflüge zum Hraunfossar und einen Besuch auf dem Ziegenhof von Johanna Thorvaldsdóttir in Háafell (den Ziegen aus „Game of Thrones“) die diese autochtone Ziegenrasse durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne retten konnte. Ich möchte jetzt gar nicht allzuviel zu den einzelnen Reisepunkten erzählen, zu vielfältig sind die isländische Landschaft, die Kultur und die Menschen. Lasst einfach die Bilder auf euch wirken. Zum Webkurs und den Museumsbildern gibt es demnächst eigene Blogeinträge. Und ich bitte auch die fehlenden isländischen Buchstaben zu entschuldigen.

Von Kevlavík nach Selfoss - Kirche an der Küstenstraße.
Zarte Vegetation zwischen schwarzen Lavasteinen.
Urgewalt der Natur - geothermale Zonen entlang der Straßen.
Die Ringstraße.
Reynisdrangar am schwarzen Strand von Vík.
Und ein paar Kilometer weiter schon wieder eine andere Landschaft.
Der beeindruckende Gulfoss.
Warten auf den Geysir Strokkur.
Blick von der Aussichtsplattform im Thingelvir-Nationalpark.
Thingelvir-Nationalpark. Farbenpracht des Indian Summer.
Aussicht von unserem Haus in der Nähe von Borganes.
Basaltsäulen, Gerduberg.
Berserkjahraun.
Die Ziegen von Háafell. Winter is coming!
Hraunfossar. Gleich daneben der benachbarte Barnafoss.
Ein Singschwan in Reykjavik.
Hallgrimskirkja mit dem Standbild Leif Erikssons, Reykjavik.