February 24, 2017

America first!

Irgendwie verstehe ich die USA nicht. Vor allem was manche Regelungen betrifft. Zur Vorgeschichte: Ich habe die letzten zwei Jahre damit verbracht, mir einen Satz Jenkins-Spindeln zu kaufen. Bis auf eine - und zwar eine Delight - habe ich inzwischen von jeder Größe ein Exemplar zuhause. Die Delight versuche ich inzwischen schon seit mehr als einem halben Jahr zu bekommen. Leider werden die Updates auf der offiziellen Jenkins-Seite immer weniger, und in der Spindelgruppe auf Ravelry werden Verkäufe von Amerikanern immer zu den ungünstigsten Tageszeiten gepostet, sodass ich meistens erst Stunden später sehe, dass eine Spindel angeboten worden wäre. Ich habe die Tage mal in der „Ich-Suche“-Gruppe gepostet und daraufhin von einem Mitglied den Tipp bekommen dass ein Shop in Oregon grade ein paar Delights hat und ich doch dort mal anfragen könnte.

Gesagt getan. Nach zwei Tagen warten bekam ich heute folgende Antwort:

„We do carry them, but I don’t have a licence to sell out of the United States, and the postage would be very expensive.“

Was soll man dazu sagen. Amerika. Die USA, wo es nicht mal eine Meldepflicht bzw. ein Melderegister gibt. Aber man braucht eine Lizenz, um Zeug aus seinem Laden außerhalb der USA zu verkaufen. Das mit dem Porto klammere ich mal aus, ich weiss ja nicht was der Durchschnitts-Ami als „very expensive“ bezeichnet. Ich bin es durchwegs gewohnt, zwischen 10 und 20 $ für eine Sendung aus den Staaten zu zahlen, je nach Gewicht. Eine Spindel mit maximal 25 g sollte daher nicht in diese Kategorie fallen. Vor allem da es ja sowieso Sache des Käufers ist wieviel er bereit ist für den Versand zu zahlen.

Tja. So sad.

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